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Mo, Di, Do, Fr 9.00 – 12.00 Uhr

Ab vom Schuss

Eine wilde Hatz durchs Unterholz. Von und mit Florian Reichert und Thomas Weber

Kurt und Jack haben ihr Erbe verjubelt. Der eine fuhr in die Welt hinaus, der andere ist der Jäger der Gejagten in heimatlichen Gefilden und wild auf die Trophäe von Rufus: Auf seiner Pilgerreise in den Süden durchläuft der heilige, weiße Hirsch heute Jacks Revier. Die Peilung stimmt. Ein Grund für die beiden Hubertusjünger eine ordentliche Drückjagd zu organisieren. Angepirscht und angesessen, Wild kurz angesprochen, ein Schuss, ein Totsignal, Waidmannsheil! Waidmännisch werden Schüsseltreiben und Jagdgericht abgehalten. Halali! Alles findet weit draußen statt. Ab vom Schuss. Man muss nicht wild auf Wild sein, wild allein genügt schon, um dieses Abenteuer mit zu bestehen. Endlich sind Florian Reichert und Thomas Weber wieder gemeinsam auf der Bühne zu sehen. Natürlich wird bei „Ab vom Schuss“ ausgiebig das Revier begangen. Ein Hirsch läuft eben nicht durchs Wohnzimmer, nicht über eine Theaterbühne und anklicken kann man ihn auch nicht. Deshalb geht es auch nicht ohne eine deftige Mahlzeit.

Wichtiger Hinweis »
Die Vorstellungen finden bei jedem Wetter im Freien statt. Bitte kleiden Sie sich der Witterung entsprechend und tragen Sie unbedingt festes Schuhwerk. Der Weg ist nicht für Kinderwagen und Gehhilfen geeignet. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

ans Ei´gmachte

von und mit Monika Hirschle und Thomas Weber

Ein Dorf. Eine Welt für sich. Ein Mikrokosmos. Innigliche Vertrautheit von Fenster zu Fenster. Nur die Straße liegt dazwischen. Wendelin Weber, der naive, leutselige, eizechte Dorfbewohner und seine resolute Nachbarin Fräulein Brigitte, leben in diesem herrlichen Idyll in einem für die Region typischen nachbarschaftlichen Verhältnis. Sie kocht aus Versehen grad für zwei, und ihm ist es grad recht, weil er ja grad Hunger hat. Man kennt sich halt, gut sogar. Friede, Freude, Eierkuchen. Sie hat als Nachbarin mit mütterlichem Lenkungsdrang den Überblick über das Weltgeschehen, weiß was zu tun ist, sieht alles! Was auch immer passieren wird, er macht halt mit. Wendelin und Fräulein Brigitte sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. Die Vorräte sind aufgefüllt und ums Haus rum ist sauber. So muß es sein. Es kann kommen was will. Die Welt ist in Ordnung. Bisher lag die Sorge um die heile Welt fern. Im Gegenteil, die heile Welt ist hier! Seit Jahren. Doch eine kleine Eruption, genauer gesagt ein Fahrradunfall, läßt die heile Welt der beiden zunächst bis ins Mark erschüttern. Aber Fräulein Brigitte und Wendelin haben vorgesorgt. Im Notfall hilft gegen den Komplott nur Kompott. Es gibt keine Überraschungen. Oder gibt es etwa doch noch eine weitere sinnvolle Lebensform da draußen?

Wendelin Weber, Thomas Webers Kultfigur aus dem KABIriNETT, trifft endlich leibhaftig auf sein Fräulein Brigitte, in Persona, verkörpert von Monika Hirschle. Fräulein Brigitte ist schon seit langem eine alte Bekannte von Webers Publikum, aber keiner hat das Salat machende, Topflappen häkelnde, Lametta verschmähende Phantom bisher je zu Gesicht bekommen. Weber und Hirschle sind zwei erfahrene, gehörnte Bühnentiere, die ihr Fach, die Komödie, aus dem FF beherrschen.

PRESSE

Reise in die Tiefen und Untiefen der schwäbischen Seele

Monika Hirschle und Thomas Weber präsentieren ihr neues Stück „ans Ei´gmachte“ auf der Kabirinett-Wiese

Es ist schon eine ganz besondere Atmosphäre, wenn die Streuobstwiese neben dem Großhöchberger Kabirinett zum Theater umfunktioniert wird. ...

...Das ist das Universum von Thomas Webers Kultfigur Wendelin und seiner resoluten, doch eigentlich herzensguten Nachbarin Fräulein Brigitte (Monika Hirschle). ...
Von Anfang an beziehen die beiden Schauspieler das Publikum mit ein. Was wohl die vielen Fremden hier auf dem Land machen, wundern sie sich. Ob sie das Feuerwehrfest besuchen wollen, das heute im Dorf stattfindet? ...

Die Besucher sind bester Stimmung. Gerade diese Nähe zum Publikum ist eine besondere Stärke des Programms. ...

Backnanger Kreiszeitung, 23. August 2011, Claudia Ackermann über ans Ei´gmachte

Der geheime Hofschreiber...

... kramt in seinen Akten

Skandale und Intrigen – davon kann Ludwig Häberle erzählen. Er führt seine Gäste in das Jahr 1737: Herzog Carl Alexander ist gerade gestorben, unter geheimnisvollen Umständen... Der "Geheime Hofschreiber" weiß mehr. Und er öffnet die eine oder andere Hintertür im Alten Corps de Logis – gut geschmiert und geräuschlos.

ENDE der SOMMERPAUSE

... wir machen Theaterferien ...

Katz im Sack

Das Überraschungsprogramm an den 31sten.

Der KABIriNETT Hardcore-Besucher ist einiges gewöhnt und lässt sich gerne auf ein Abenteuer ein.
So bestellt der geneigte Gast immer an den 31sten, egal welcher Wochentag, einfach die Katz im Sack und lauert, welcher Künstler und welches Programm diesmal drin steckt.
Ein günstiger Abend für Aben(d)teuerlustige und für Miau!

Kommet! Mir ganget.

Ein Wiesenstück

Open Air-Theater von und mit Florian Reichert und Thomas Weber

Das KABIriNETT lädt sein Publikum im Sommer auf die Wiese ein und entführt es in das Leben von Jack und Kurt, alias Florian Reichert und Thomas Weber. 

Die zwei Brüder sind vor einiger Zeit vom Land weg in die große Stadt gezogen. Da fällt ihnen mitten auf dem Land das Erbe ihres Onkels Otto zu, auf dessen Hof sie ihre Kindertage verbracht haben. Allerdings zweifeln Jack und Kurt daran, dass sie hier im Grünen ihr Glück finden werden. Die Welt ruft!

Das Publikum wird zu Auktionsgästen, die gespannt den Versuch der Brüder verfolgen können, das Erbe zu veräußern. 

Natürlich sollte man wichtige Entscheidungen nur bei einem guten Essen treffen und  so wird - wie es sich für den Sommer gehört - gegrillt und auch sonst wird es zünftig schwäbisch hergehen. 



PRESSE

Schmatzig wie Kartoffelsalat

Das war Vollkontakt-Theater. Denn beim Zwei-Personen-Stück mit Thomas Weber und Florian Reichert „Kommet, mir ganget“ ist das Publikum der unverzichtbare „dritte Mann“. Selbst in der Pause finden die Lachmuskeln keine Erholung: Denn es wird miteinander gegrillt und Fassbier gezapft. Auch das ist Teil der Inszenierung. ...

Wie bei einer echten Auktion werden Karten mit Nummern verteilt. Unter den Hammer kommen Standuhr, Schlepper, Auto, schließlich das ganze Anwesen von Onkel Otto mit allen Geschichten, die daran hängen. Doch plötzlich plagt die beiden Halbbrüder ein schlechtes Gewissen, die Erinnerungen holen sie ein: „Mr bleibet!“, beschließen sie und blasen die ganze Aktion ab.

Ein kleines Stück Moral am Ende eines Abends voll besten Klamauks zweier hervorragender Komödianten, die wirklich keine Pointe ziehen lassen können, die sich ihnen in den Weg stellt. Das war eine Vorstellung, so schmatzig gut wie der gereichte Kartoffelsalat.

Ludwigsburger Kreiszeitung, 18. August 2009, Thomas Faulhaber über Kommet! Mir ganget.

Lümmelpicknick

Grillen und Chillen

Packen Sie Ihre Decke oder Ihr Campinggestühl, rüsten Ihr Körbchen mit Picknick- Leckereien, Grillgut nicht zu vergessen, und verlümmeln Sie die Sommer-Sonntag-Vorabende auf unserer Lümmelwiese in Großhöchberg, direkt am Theater! Getränke, Grill und Kohle stellt die LandWirtschaft für Sie bereit. An jedem der Nachmittage kann ab 15 Uhr gelümmelt & gegrillt werden, ab 17 Uhr bieten wir jeweils ein anderes musikalisches Programm. In diesem Jahr sind am 16.07. Linda Kyei´s Swing Combo, am 23.07. Die Brenz Band, am 30.07. The Good, The Bad & The Ugly, am 06.08. The Beez, am 13.08. Los Santos und am 20.08. Mike Janipka zu Gast. Essen darf gerne mitgebracht werden. Die Getränke sind über die LandWirtschaft zu beziehen.

Eintritt > 7 Euro Beginn > 17 Uhr (lümmeln und grillen ab 15 Uhr) > Unsere Bühne ist seit Frühjahr 2015 überdacht!



PRESSE

Grillen und Chillen im Freilufttheater

Das Lümmelpicknick der Kleinkunstbühne Kabirinett lockt sonntags viele Gäste nach Großhöchberg.

Die 90-jährige Dame aus Backnang kommt fast immer. Jeden Sonntag fährt sie allein mit dem Auto hinauf nach Großhöchberg, bestellt sich ein Kaltgetränk und bekommt dann – meistens vom Theaterchef Thomas Weber höchst persönlich – einen Campingklappstuhl gereicht. ...
... An diesem Tag sind geschätzt 100 Männer, Frauen und Kinder hinauf in den kleinen Spiegelberger Teilort Großhöchberg gepilgert. Die Dame mit dem Klappstuhl ist auch wieder da. ...

... Ein Besucher erklärt, dass er gerne zum Lümmelpicknick am Sonntagnachmittag nach Großhöchberg komme, weil er hier nicht so viel grübeln müsse über den Start in die neue Arbeitswoche. „Hier kann man alles schön verdrängen.“ Weber antwortet: “Dafür sind wir Künstler ja da.“

Stuttgarter Zeitung, 23. Juli 2010, Martin Tschepe über das Lümmelpicknick

Otto Kuhnle

präsentiert „Quatsch deluxe“ und macht Ernst!

Der Titel, das weiß Herr Kuhnle aus Erfahrung, wirft Fragen auf. Obwohl sein Motto: „Man kann Scheiße aussehen, Kacke reden, man muss halt gut angezogen sein!“ hinlänglich bekannt sein dürfte und obendrein perfekt geeignet wäre, diese Fragen zu beantworten, schwingt sich der selbsternannte Experte für alles, der sich nie zu schade ist, seinen eigenen Argumenten vehement zu widersprechen, zu einer Erklärung auf: „Quatsch“ bezieht sich selbstverständlich auf den, mit vollem Ernst fabrizierten Unsinn: inbrünstig vorgetragene Opernarien, die berühmte Ping-Pong-Magie, Zwergendressuren, Geschichten aus Kuhnles bewegtem Berufsalltag und die „beste aber auch bescheuertste Nummer, die das Showgeschäft kennt“ (das meint zumindest die Süddeutsche). Das Modewort „deluxe“ hingegen – wie könnte es auch anders sein – zielt auf die von Herrn Kuhnle, mit Fingerspitzengefühl für das Besondere ausgesuchte Garderobe ab. Denjenigen, die sich auf „Quatsch deluxe“ einzulassen gedenken, sei deshalb dringend geraten, es Herrn Kuhnle gleichzutun und den Verstand an der Garderobe abzugeben!

Räuber.Wege.

– ein Waldlauf -

Eine kleine Wanderung durch den Sperrbezirk gefällig?

Gefährlich – denn dort haust die berühmt berüchtigte, rauhe Räuberbande vom Speigelberger Wald. Eine messerwetzenden Alte, zwei Tölpel die sich (noch nicht) gewaschen haben, eine Frau in Hosen und ein verpfiffener Hauptmann lagern im Sperrgebiet an den Wegen und lauern auf leichte Beute. In einer großartigen Kulisse werden übermütig schauerliche Lieder angestimmt, sich nach Herzenslust geprügelt und ein üppiges Räubermahl eingenommen.

Bis zum Schluß… naja, die Liebe …

Robert Kreis

Rosige Zeiten

Humor ist der einzige Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt! Niemand kann uns mit mehr Biss, Ironie und Esprit durch die rosige Dornenhecke führen als Robert Kreis. Kreis verabreicht uns am Piano und auf der Bühne die nötige Spritze Optimismus und lässt auf einem Misthaufen Rosen für uns wachsen. Bei Kreis glänzen die großen Kleinkünstler der Weimarer Zeit im Rampenlicht von heute. Die Parallelen zwischen den Goldenen Zwanzigern und Heute sind überraschend aktuell: Weltkrise damals – Eurokrise heute, Geldentwertung damals – Schuldenberg heute, Anflug der Pleitegeier über Europa und Amerika – damals wie heute. Ich setz mir eine rosarote Brille auf und seh die Welt in rosarotem Licht! Unter diesem Motto feiert der holländische Entertainer mit „Rosige Zeiten“ sein 30-jähriges Bühnenjubiläum in Deutschland.

The Beez

mit the Beez in den Mai

The Beez aus Berlin machen das Leben zum Ponyhof und jeden Song zum Fest. Mit zwei Gitarren und Akustikbass, ihrem Vier-Stimmen- Spektrum von Solo bis Satzgesang, Akkordeon und einem ganzen Flohzirkus abgedrehter Zusatzinstrumente rocken die zwei mal zwei mitteljungen Jungs und Mädels alles von der Kleiderkammer bis zur Kathedrale. In den ersten 10 J. naschten die Beez vor allem an vorhandenen Blüten und wurden zu fröhlichen Meistern des skurrilen Covers. Doch seit 2010 stellen sie den musikalisch-textlichen Honig zum ersten Mal selbst her. Der Rock’n’Roll Circus auf Klassenfahrt. Da Jule Schröder derzeit pausiert, haben The Beez Sweet Felicia mit ihrem Bass und ihrer preisgekrönten Bluesstimme im Gepäck.

Vom Hundsfott zum Schafott

12. Ludwigsburger Kriminächte

Schlossführung mit Thomas Weber. Dazu ein Balladen-Begleitprogramm des Duo Wortwirbel (Robert Lang & Albrecht Schau) plus einem Mini-Imbiss.

Wendelin & Petzold

„Eine Gemüsekiste“

von und mit Babette Walter und Thomas Weber / Regie – Florian Reichert
 
Die Dorfbewohner sind wieder mal im Urlaub und Wendelin Weber bleibt allein mit der Leipziger Gastarbeiterin Carola Petzold zurück. Frau Petzold ist die Ferienhüterin der Gewächshäuser und mit den schwäbischen Erntebräuchen nicht sonderlich vertraut. Wendelin hingegen sehr! Sie lässt einen Hilferuf los und benötigt dringend einen Bus voll Leut. Zum Unkrautjäten? Wendelin reagiert prompt und macht sich auf zur Rettung dieser Gemüsekiste!


Wieder mal ein „Draußenstück“ im Kabirinett. Diesmal führt uns der Weg durch die Gewächshäuser der Großhöchberger Gärtnerei. Ein kleiner Spaziergang, ein großes Finale. Mit Kraut, Rüben und manchem scharfen Rettich.