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Der letzte weiße Fleck auf der Landkarte

„Wer hat noch nie ein Live-Hörspiel erlebt?“, fragt Thomas Weber zu Beginn der Premiere der neuen Eigenproduktion in der Großhöchberger „Probierbühne auf dem Lande“. Die meisten Besucher heben die Hand. Es werde gespielt, gelesen, getanzt, gegurgelt – live und vom Band, kündigt der Chef des kleinen Theaters an. „Lassen Sie sich auf ein Abenteuer ein.“....Die Besucher haben Spaß, sie rufen, klatschen, trampeln. Von Anfang an herrscht heitere Stimmung im Kabirinett. ... Es ist nicht nur ein amüsantes Theaterstück. Das Besondere am Live-Hörspiel ist, dass Komponenten aus Theater und Hörspiel miteinander verflochten sind. Der Hörfunkmacher Günter Maurer führte Regie. Mit ihm hat Thomas Weber schon mehrmals bei SWR 4 zusammengearbeitet. ... Ob die Entdecker das Dorf in den Lüften am Ende finden, was Professor Häberle damit zu tun hat, und was eigentlich der Schlachtruf „Datebrill“ bedeutet, erfahren die Besucher am Ende des Stückes. ...

Die Suche nach dem Ursprung

Spiegelberg – Wer ein neues Stück im Kabirinett besucht, den kann so leicht nichts umhauen. Die Wiederholungstäter – und es gibt jede Menge Stammgäste der Kleinkunstbühne in Großhöchberg – warten geradezu darauf, mal wieder so richtig überrascht zu werden. ... Ende Februar spielen Weber und sein Kollege Alexej Boris erstmals ihr neues Stück „Das Dorf in den Lüften“, ein völlig frei nach dem gleichnamigen Abenteuerroman von Jules Verne inszeniertes Live-Hörspiel. Die Verne – Originalvariante spielt in einem schier undurchdringlichen Urwald in Afrika. Günter Maurer, der oft für den SWR arbeitet, führt Regie. Das Kabirinett verlegt das Geschehen – na wohin wohl? – in den Schwäbischen Wald. Weber und seinen Partnern dürfte es wieder einmal grandios gelingen, viele Zuschauer zu verblüffen – auch jene, die im Kabirinett eigentlich gar nichts mehr erschüttern kann. Dieses Zwischenfazit jedenfalls ziehen die Gäste des sogenannten Werkstatteinblicks, den Weber, Boris, ihr Regisseur und ein Regieassistent den gut zwei Dutzend Mitgliedern des Kabirinett-Fördervereins gewähren. ...

Die fratzenhaften Gesichter und Auswüchse der Liebe

Eine geballte Ladung im Großhöchberger Kabirinett: Von genialen Gags bis zur Klamotte war alles dabei in der Flauberzöte, die zum zehnten Geburtstag des Programms in der De-luxe-Variante zu sehen war, mit zwei Zusatzmusikern, die vier Instrumente beisteuerten. So viel Polka und "artifizielle Tänze" wie auf dieser Bühne des losgelösten fragilen Interpretationsfreiraums hat man bei Mozart vermutlich noch nie gesehen. … Ist es im Original das Spiel der Zauberflöte gegen ein magisches Glockenspiel, so kommen in dieser Inszenierung immer wieder die exzellenten Musiker und die hervorragende Stimmbildung der Sänger zur Geltung, die den Klamauk mittragen und zu einem dennoch runden Hörgenuss machen. … So rugeln die Gags und lacht sich das Publikum mozartkugelig über die Possenreißer in bunten glitzernden Gewändern.

Ins Blaue hinein geht wunderbar...

The Tremolettes spielen in Großhöchberg vor einem eingemummelt lümmelnden Publikum auf der Wiese des Kabirinett….der Funke springt über, von Stück zu Stück wird das Spiel selbstsicherer, ausgeschmückter und die Freude am Rhythmus und Groove überträgt sich auf die relaxed auf Liegestühlen lümmelnden Zuhörer. Zu mitgebrachtem Nudelsalat, gegrillten Würsten und Weizenbier erleben sie eine Band, die vorne hinsteht, und eine besondere musikalische Mischung von sich schleudert…Die Musiker ackern, das Publikum relaxt: The Tremolettes spielten beim jüngsten Lümmelpicknick.

Abenteuerliche Fahrt zum Kabarett-Vergnügen

Die "Fahrt ins Blaue" findet unter strengster Geheimhaltungsstufe statt. Ziel ist ein unbekannter Ort, irgendwo tief im Wald. Wo sie aussteigen werden, wissen die 180 Teilnehmer nicht, als sie in Backnang in den Bus einsteigen. … Der Bus ist voll besetzt, zwei freundliche Kabirinett-Stewardessen reichen auf Wunsch Sekt und Limonade, die Stimmung ist gut. Wer die "Kaffeefahrt" mitmacht, beweist Ausdauer, Mut zum Abenteuer und ehrliches Interesse an gewagten Expeditionen. Und er wird belohnt: Mit einem Kabarettisten aus dem Unterallgäu, der viel von Rinderkörpern und Bänkerseelen versteht. Mit einem Veranstaltungsort im Hof eines Sägewerks und mit einem Bühnenprogramm in einer Hobelhalle, in der die Zuschauer, umgeben von Kanthölzern, auf selbst gefalteten Pappkartons sitzen. … Das Publikum muht mit ihm, miaut und bildet einen "Stallklangteppich", der im Rems-Murr-Kreis vermutlich noch nie zu hören war. … Die Zuschauer wissen aber nach der Fahrt ins Blaue definitiv, wo das köstlich besungene und detailreich beschriebene schwäbische Allgäu liegt.

Mit Kurt und Jack ab vom Schuss

Thomas Weber und Florian Reichert führen in ihrem neuen Stück das Publikum des Kabirinetts auf eine wilde Pirsch. Ein neues Freiluft-Stück rund um das Theater Kabirinett in Großhöchberg steht auf dem Programm. ... Bei einem Werkstatteinblick für die Presse wurde das Stück vorgestellt und eine neue Veranstaltungsreihe angekündigt....Über einen Wiesenpfad geht der Marsch mit den beiden Schauspielern ins Gelände. Von einem Hügel aus geben sie eine weitere Kostprobe aus dem neuen Stück: "Hier überschreiten wir die Schwelle vom Menschen zum Raubtier." Für die Presseeinblicke ist die Wanderung zu Ende, es geht zurück zum Kabirinett. Bei der Vorstellung werden aber noch weitere Stationen besucht. "Es wird gejagt, gepirscht, geblasen und gegessen auf der wilden Jagd nach Rufus"....Ab September wird es außerdem eine ganz neue Veranstaltungsreihe geben, kündigt Weber an. "Fahrt ins Blaue" heißt das Konzept, bei dem eine Busfahrt an einen unbekannten Ort geht, wo das Publikum Kabarett- oder Comedy-Vorstellungen und gemeinsames Essen erwarten....

Die Rückkehr von Jack und Kurt

Spiegelberg - Jack und Kurt sind zurück in Großhöchberg. ... Der Theaterchef Thomas Weber spielt wieder den Kurt, den etwas einfach Gestrickten, in dem urigen Gespann. Sein ehemaliger Lehrer, Florian Reichert, ist wieder der Jack. Jener Jack, der meint, dass alles und alle nach seiner Pfeife tanzen müssen. Die beiden wollen wieder mal nur spielen - und zwar "Ab vom Schuss", der Titel des neuen Stücks ist Programm. ... Noch sind die beiden befreundeten Schauspieler eifrig am einstudieren. Die meisten Dialoge stehen, aber an Kleinigkeiten wird noch gefeilt. ... Sie blasen zum Abmarsch und wollen dann zusammen mit den Gäste-Treibern den Rufus erlegen, einen stattlichen weißen Hirsch....Ob sie das Tier wohl schießen werden? Das wird erst bei der Premiere am 18. Juli verraten, die indes ist längst ausverkauft.

Gottschalk und die Gummibärchen

Frank Golischewski war mit seinem Programm „Uppsala! Trau keinem Lied über 30“ im Kabirinett zu Gast. Vor gut besuchtem Haus begrüßte Frank Golischewski die „Seminarteilnehmer“. Angesichts dieser Begrüßung schien so mancher Kabirinett-Besucher etwas verwundert. Als Golischewski jedoch erklärte, dass er den Abend als Seminar aufziehen werde und zuerst das vorhandene Wissen abfragen werde, erntete er bereits die ersten Lacher. ... ... Golischewski sprühte vor Elan und Wortwitz an diesem Abend, und nicht nur ausgewiesene Schlagerfans kamen voll auf ihre Kosten. ...

Spätzle und guter Wein als Bühnenprogramm

Thomas Weber tritt im Rahmen der Löffinger Kutipp-Reihe in der Veranstaltungsscheune „zum wilden Stier“ auf. ... diese Art von Aufführung hat es im Rahmen der Kutipp-Reihe noch nicht gegeben: Das Essen gehört zum Programm – es bildet sogar den Mittelpunkt. Thomas Weber ist es gewohnt, dass Menschen, die diese Art von Theater noch nicht kennen, zunächst unruhig werden. Sie wissen nicht, was sie erwartet, wenn die etwas fahrig wirkende Figur Wendelin Weber die Bühne betritt und zunächst philosophiert. ... ... Längst sind die Gäste in der Scheune dem Schwaben Wendelin verfallen – Liebe geht halt auch durch den Magen. ...

Grillen und Chillen im Freilufttheater

Das Lümmelpicknick der Kleinkunstbühne Kabirinett lockt sonntags viele Gäste nach Großhöchberg. Die 90-jährige Dame aus Backnang kommt fast immer. Jeden Sonntag fährt sie allein mit dem Auto hinauf nach Großhöchberg, bestellt sich ein Kaltgetränk und bekommt dann – meistens vom Theaterchef Thomas Weber höchst persönlich – einen Campingklappstuhl gereicht. ... ... An diesem Tag sind geschätzt 100 Männer, Frauen und Kinder hinauf in den kleinen Spiegelberger Teilort Großhöchberg gepilgert. Die Dame mit dem Klappstuhl ist auch wieder da. ... ... Ein Besucher erklärt, dass er gerne zum Lümmelpicknick am Sonntagnachmittag nach Großhöchberg komme, weil er hier nicht so viel grübeln müsse über den Start in die neue Arbeitswoche. „Hier kann man alles schön verdrängen.“ Weber antwortet: “Dafür sind wir Künstler ja da.“

Ein liebenswerter, verschrobener Pedant

Die Figur Helfried – Comedy und Gesang mit dem Komiker Christian Hölbling im Kabirinett. ...“Helfried kommt“ heißt das Programm, das in der Reihe “Katz´ im Sack“ im Großhöchberger Kabirinett präsentiert wurde ...Das Publikum bezieht der Komiker bei seinem Klamauk ein, und eine besondere Stärke ist seine Spontaneität. Schlagfertig reagiert er auf jede Bemerkung und Situation. Ein rundum vergnüglicher Abend, an dem Helfried das begeisterte Publikum nach der Zugabe mit den Worten entlässt: „Verwirrt sind wir zwar nach wie vor, aber auf einem höheren Niveau.“

Rückkehr der Räuber nach Großhöchberg

... Seit fast genau 10 Jahren pilgern Zuschauer aus allen Ecken der Region Stuttgart nach Großhöchberg, um Weber spielen zu sehen. Im Frühjahr 2000 hat der Mime in diesem verwunschenen Flecken mitten im Schwäbischen Wald die Kleinkunstbühne Kabirinett eröffnet. ... Die Vorstellungen waren und sind fast immer ausverkauft. ... In den vergangenen zehn Jahren hat Thomas Weber fast 100 000 Zuschauer im Kabirinett begrüßt. Er erhält keinerlei öffentliche Zuschüsse und kann von seiner Arbeit offenkundig gut leben. ... ... Wenn ihm wieder mal eine gute Idee in den Sinn kommt, dann will er seinem Motto treu bleiben: „einfach machen“. Damit ist der Mime bisher gut gefahren.

Witz mit kleinen giftigen Widerhaken und Wortspiele

Roland Baisch und Gitarrist Frank Wekenmann nehmen des Kabirinett-Publikum auf eine atemberaubende, ironische und musikalische Reise mit. Rappelvoll ist der Saal des Kabirinetts in Großhöchberg. Alle warten gespannt auf einen Mann: Roland Baisch. Musiker, Sänger, Komödiant, Schauspieler, Autor, Kabarettist, alles in Personalunion... Baisch und Wekenmann führen das Publikum auf eine atemberaubende musikalische Reise, ironisch, witzig und mit Lachgarantie... Das Publikum biegt sich vor Lachen... Nach dem Sommerhit 2010 „Luxusfrau“ soll eigentlich Schluss sein. Doch das Publikum lässt Baisch und Wekenmann nicht so einfach gehen. Und so gibt es nach einigen wertvollen Erziehungstipps noch einen Countryblues, einen Tango aus Zurufbegriffen und abschließend das zeitlose „Blue moon“.

Sehen, Staunen, Lachen im Winterwunderland

Buntes Allerlei im Rahmen der Winter-Kultur-Tage des Rems-Murr-Kreises auf dem Kulturbuckel ... Die Großhöchberger Künstlerenklave bietet stets etwas Besonderes. So auch diesmal. Gleich dreimal gibt jeder Künstler sein Kurzprogramm zum Besten, an drei verschiedenen Orten und das in Gruppen eingeteilte Publikum pendelt zwischen den Bühnen. Die Reise beginnt in Gitzes Studio, wo Thomas Weber als Wendelin den „handgehäkelten Topflappenorden mit Aufhängerle“ verleiht. ... Anschließend pilgert die Zuschauergruppe zu Sebastian Scheuthle und Frank Tischer. ... Hinreißend Scheuthles Interpretation eines sadistisch-neurotischen Stechmückenkillers im Sommer. Abschließende Station ist das Theater Kabirinett, wo das Gauklerduo Forzarello vierarmiges Trommeln und freihändiges Fanfarenspiel mit Jonglage kombiniert. ... Das Publikum ist begeistert. ... Die Winter-Kultur-Tage haben diese Bezeichnung in Spiegelberg-Großhöchberg wahrhaft verdient.

Schmatzig wie Kartoffelsalat

Das war Vollkontakt-Theater. Denn beim Zwei-Personen-Stück mit Thomas Weber und Florian Reichert „Kommet, mir ganget“ ist das Publikum der unverzichtbare „dritte Mann“. Selbst in der Pause finden die Lachmuskeln keine Erholung: Denn es wird miteinander gegrillt und Fassbier gezapft. Auch das ist Teil der Inszenierung. ... Wie bei einer echten Auktion werden Karten mit Nummern verteilt. Unter den Hammer kommen Standuhr, Schlepper, Auto, schließlich das ganze Anwesen von Onkel Otto mit allen Geschichten, die daran hängen. Doch plötzlich plagt die beiden Halbbrüder ein schlechtes Gewissen, die Erinnerungen holen sie ein: „Mr bleibet!“, beschließen sie und blasen die ganze Aktion ab. Ein kleines Stück Moral am Ende eines Abends voll besten Klamauks zweier hervorragender Komödianten, die wirklich keine Pointe ziehen lassen können, die sich ihnen in den Weg stellt. Das war eine Vorstellung, so schmatzig gut wie der gereichte Kartoffelsalat.

Frauenpower-Duo schaut Männern und Frauen in die Seele

Sie ist immer noch ein Geheimtipp und doch alles andere als geheim – die Probierbühne auf dem Lande, Kabirinett. Die idyllisch gelegene Kultur-Bühne im ländlichen Großhöchberg lädt ihre Gäste bei schönem Wetter in den Garten ein. ... Dass der Besucher in das szenische Geschehen mit einbezogen wird, ist er im Kabirinett mittlerweile gewohnt. Bekannt ist auch, dass der 31. eines jeden Monats, und dabei ist der Wochentag gleichgültig, dem Gast eine Überraschung bietet, indem er die „Katz im Sack“ kauft. ... Am Freitagabend hat sich „die Katz“ als komödiantisches Frauenpower-Duo namens i-dipfele entpuppt und für heftige Lachattacken im Publikum gesorgt. ... Die schwäbisch-penetranten „Schlabbergöschle“ verstehen es immer wieder, mit einem entwaffnenden Mix aus Zoten, originellen Wortspielereien, köstlichen Gesangsparodien und bösartigen Alltagsbeschreibungen zu überzeugen. ... Mimischer und lautmalerischer Höhepunkt des Abends ist der Auftritt der Lätzchen-Babies bei „Rent a kend“, eine Parodie auf das gesellschaftliche Dilemma um Geburtenrückgang und Kleinkindverherrlichung, die für Heiterkeit und stürmischen Applaus sorgt. ...

Kultur heißt, permanent Neues zu wagen

... Fuchs stellte die Kleinkunst in den Mittelpunkt des Empfangs. Das fing schon vor seiner Rede an, denn Thomas Weber und Babette Walter alias Wendelin Weber und Carola Petzold vom Kabirinett aus Großhöchberg geleiteten die Gäste durch das Programm und banden den Gastgeber höchstselbst mit ein. ...Derweil liefen Wendelin und Frau Petzold zu Hochform auf. Wendelin auf lyrischem Terrain: „Lieber, dass ich vor Liebe Lieder sing, ess ich zur Sülze Peterling.“ Frau Petzold flirtete auf sächsisch mit Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper. ... Dann wieder Wendelin. Und wieder einer seiner kabarettistischen Seitenhiebe. Opfer dieses Mal: Sebastian Scheuthle und Frank Tischer. Sie präsentierten Ausschnitte aus ihrem aktuellen Programm „Dufte Zeiten“. Für Wendelin eine Steilvorlage für Werbung in eigener Sache: „Dufte Zeiten haben wir auch in Großhöchberg. Auch da gibt es noch einige Landwirte.“ ...

Sind die Pointen schlecht, sind sie bös und wir tot

Eine vergnüglich-skurrile Reise durch die vier Jahreszeiten unternehmen Sebastian Scheuthle und Frank Tischer mit ihrem neuen Programm „Dufte Zeiten“. ... Wo könnte das Publikum dies passender auf sich wirken lassen als im Großhöchberger Kabirinett? ... Ausgehend von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ wird das Publikum daran erinnert, wie es ist, nach dem Winter „aus der überheizten Muffbude“ rauszukommen... Genial Scheuthles engagierter Vortrag eines an Rilke erinnernden Gedichts über die dritte Jahreszeit. ... Ein spritziges Programm, das den Sinn für die Natur ganz neu schärft. Fast zwei Stunden eine dufte Zeit eben. Frank Tischer macht seiner Bezeichnung als Tastenhengst alle Ehre. ... Bei der Zugabe endlich darf er mal den Scheuthle trietzen – mit der fünften Jahreszeit. Beim Karneval hört bei dem nämlich der Spaß auf. Dem Publikum jedoch gefällt´s extrem.

Mit unverblümtem Humor der Roaring Twenties

... Humor ist, wenn das Mängelwesen Mensch seine Schwächen weder verschweigt noch beklagt, sondern ins Komische verwandelt und fröhlich hinausposaunt. Robert Kreis wurde der Sinn für diese Verwandlung offenbar in die Wiege gelegt. Singend, erzählend, anzüglich grimassierend bezieht der Künstler aus der Ambivalenz des Humors so viel Lebensfreude, als wäre dies die Hintertür, durch die man ins Paradies zurückkehren könnte. Im voll besetzten Kabirinett in Großhöchberg teilte Kreis das Vergnügen am Trotzdem, am lachenden Blick in die Abgründe des Allzumenschlichen mit einem gleichfalls bestens gelaunten Publikum. ...

Irrwitziges Spiel um Sein oder Nichtsein

Bei Shakespeares Tragödie "Hamlet“ konnte im ausverkauften Großhöchberger Kabirinett mal herzhaft gelacht werden. Ganz und gar kein Trauerspiel ist die parodistische Adaption von Bernd Lafrenz... . Lafrenz gelingt es vorzüglich, das Publikum in sein irrwitziges Spiel einzubeziehen. Die Zuschauer im Kabirinett fungieren als akustische Statisten und sind mit großem Spaß dabei. Als Hofstaat lästern sie über die Königin jedes Mal, wenn sie erscheint, beim Auftritt des Königs bricht ein Teil des Publikums auf Kommando in frenetischen Jubel aus, während es von der anderen Seite „Saufbold, Saufbold“ schallt... . Im Kabirinett bricht noch einmal frenetischer Jubel aus, diesmal nicht für den König, sondern für den Darsteller. Ein außergewöhnlicher Tragödien-Spaß – nicht nur für eingefleischte Hamlet-Kenner.

Am Mörder klebt Stallgeruch

Das Stuttgarter Theater der Altstadt bringt demnächst das Bergbauerndrama „Tannöd“ auf die Bühne. ... Beim zweitägigen Bauernpraktikum hieß es erstmal, schneebedeckte Baumstämme auszugraben ... Während Schauspieler Thomas Weber anschließend die Holzrollen in Scheite hackte, mühten sich einige Meter weiter seine Kolleginnen Kira Thomas und Monika Hirschle mit einem Bündel Reisig. ...

Unter Wegelagerern und Scherenschleifern

... Wer sich mit dem Ensemble des Theater Kabirinett aus Spiegelberg auf abenteuerliche "Räuber. Wege." begibt, erlebt nicht nur Natur hautnah. Auch findet sich der Teilnehmer des heiteren Waldspektakels unverhofft mitten in Szenen aus den "Räubern" von Friedrich Schiller und anderen Räubergeschichten... Zwischen Bäumen und Zuschauern huschen Andrea Funk, als messerwetzende Scherenschleiferin und Seherin, Alexej Boris, Peter Gorges und Kabirinett-Chef Thomas Weber als tölpelhafte Räuber umher, die dem frechen "Grünschnabel" (Maike Hofmann Nachhilfe in Sachen Räuberei erteilen... Übermütig werden schauerliche Lieder angestimmt, die Räuberbande prügelt sich auf dem Waldboden und liefert sich Gefechte mit den Stöcken. Doch so schrecklich wie sie tun, sind die Ganoven nicht: Wer die richtige Parole kennt, darf sich nach der Wanderung im Räuberlager beim zünftigen Schmaus stärken. Und anders als bei Schiller winkt beim Kabirinett sogar ein Happy End für den Räuberhauptmann Karl und seine Amalia.

Grandioses Finale mit Happy End auf der Naturbühne mitten im Wald

Eine Räuberbande lockt seit Anfang Juli immer wieder dutzende Besucher in den dunklen Wald bei Spiegelberg, ... . Das Quintett erzählt eine phasenweise schauerliche Geschichte. Es geht um Mord, um Totschlag und um Flucht, aber auch um die große Liebe. Das neue Stück der Großhöchberger Kleinkunstbühne "Räuber. Wege." kommt an bei den Zuschauern, die im Laufe des Abends zu Mitgliedern der Räuberbande werden sollen... Nach der etwa eineinhalbstündigen Wanderung erreichen die Mimen Thomas Weber, Andrea Funk, Maike Hofmann, Alexej Boris und Peter Gorges mit ihrem Publikum im Schlepptau das Räuberquartier im Wald, auf einer Naturbühne wird das grandiose Finale mit Happy End gespielt. Beim Räuberfest wird den Zuschauern dann ein deftiges Vesper serviert...

Leibhaftige Räuber tauchen plötzlich auf

...Das Schauspiel handelt vom Rauben und vom Räuberleben, einem vom ehrbaren Bürger begangenen Mord, von Waldverstecken und einer Liebesgeschichte... Und wenn unter heftigem Pfeifen der rennende Räuberhauptmann Karl, alias Peter Gorges, das Publikum zum Stehen bringt, sind alle schon mittendrin im Stück. Selbst sprachlich wird das Spiel ein Erlebnis. Bedient sich doch Seherin Rieke, alias Andrea Funk, jener Sprache, die von der Seherin von Prevorst überliefert ist...

Flauberzöte bringt frischen Wind

... Eine besondere Zauberflöte gab es im Theater der Altstadt zu bestaunen. Chaos und Kunstverstand zeigten sich in dem Stück "Die Flauberzöte" innig vereint und brachten frischen Wind in den Stuttgarter Talkessel... Ja, da staunt der Fachmann und wundert sich der Laie. Wortreich sind die Regisseure Schostok und Weber dabei, Licht ins Dunkel ihrer düsteren Absichten zu bringen. Und der Herr Klemperer ... spielt dazu wunderbar auf dem Klavier. Die Drei singen wunderbar, treffen meist den Ton und bedienen fast alle Stimmlagen in ihrer universellen Kunstgenialität... Die wunderbar komischen Drei ziehen ihr Ding durch und bringen so frischen Wind in den Talkessel der Landeshauptstadt. Zwar bleibt die Zauberflöte auf der Strecke, aber die Flauberzöte entschädigt dafür reichlich.

Konzertante Komik mit Zuschauern als Chor

... Es kommt selten vor, dass man als braver Zuschauer ins Theater oder in die Oper geht und plötzlich in einem Chor landet. Es gibt aber Ausnahmen, wie bei der Großhöchberger Probierbühne Kabirinett von Thomas Weber... Konzertante Komik prasselt auf die Zuschauer nieder, die so miterleben, wie aus der "Zauberflöte" eine wirkliche "Flauberzöte" wird. Dabei wäre zu beachten, dass Herr Weber nicht Thomas Weber ist und Herr Schostok nicht Arno Schostok, sondern umgekehrt, wie auch der Pianist Herr Klemperer eigentlich Alexander Reuter heißt. Eine Oper zu dritt aufführen? Geht das? Sicherlich nicht. Aber im Kabirinett wird ja auch keine Oper aufgeführt und auch kein Mozart verballhornt, sondern mit Hilfe der "Zauberflöte" eine eigenständige Bühnenshow entwickelt, in der es nur so vor spritzigen und witzigen Dialogen, Pointen und Gags sprüht. Dass sich Thomas Weber und Arno Schostok als Opernsänger betätigen, ist nur noch ein weiteres Element der Komik. Die eigentliche Komik entsteht aber aus dem Gegensatz der Charaktere der beiden Spielleiter, die sich nicht auf ein einheitliches Regiekonzept einigen können. Der schusselige und vergessliche Herr Weber... sieht in der "Zauberflöte" einen Weg, um die Menschheit aus ihren Nöten durch eine sittliche und geistliche Erneuerung zu retten, während der schlitzohirge, der holden Weiblichkeit zugetane Herr Schostok... eine Hinwendung und Bejahung des Triebhaften erkennt. Zu allem Überfluss ist Herr Weber auch derart begriffsstutzig, dass er seinen Partner zur Freude der Zuschauer beinahe zur Verzweiflung treibt... Eine brillante Idee, die hier verwirklicht wurde, was eigentlich schon Tradition in diesem Hause in Großhöchberg ist. Mit wenig Mitteln und viel Kreativität wird ein abendfüllendes Programm auf die Beine gestellt.

Thomas Weber setzt weiterhin auf Brot und Spiele

... auf Ungewöhnliches können sich die Gäste schon einstellen. Die Besucher finden sich plötzlich auf einer Auktion wieder, bei der die Brüder Kurt und Jack (Thomas Weber und Florian Reichert) versuchen, ihren „Besitz“ zu veräußern. Freilich kann man wichtige Entscheidungen nur bei einem Essen treffen, daher wird gegrillt - und auch getrunken. Damit bauen die beiden Akteure weiterhin auf das Konzept, das auch Stücken wie „MundArt“ oder „BrotZeit“ zugrunde liegt, mit denen das seit etwa vier Jahren in Großhöchberg angesiedelte Theater Kabirinett des Aspergers Thomas Weber Erfolge feiert ...

Das Publikum packt mit an, und die Wiese wird zur Bühne

Die Kenner wissen es: In Spiegelberg-Großhöchberg wird Kleinkunst auf hohem Niveau geboten... Thomas Weber liebt die schrägen Töne. Davon können sich die Gäste seines neuen Stücks „Kommet! Mir ganget.“ überzeugen. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Lehrer Florian Reichert hat der 29-jährige das Stück geschrieben. Das Duo spielt die Halbbrüder Kurt und Jack, die in Großhöchberg zusammen kommen, um das Erbe des Onkels zu versteigern, einen Traktor etwa und einen alten Volvo... Wie in allen bislang gezeigten Stücken müssen die Gäste bei Thomas Weber wieder mit anpacken. Sie laden Strohballen von einem Hänger ab und nehmen darauf Platz. Im Nu verwandelt sich die Wiese... in eine Theaterbühne an der frischen Luft. Sollte das Wetter Weber und Reichert einen Strich durch die Rechnung machen, dann wird nebenan im Kabirinett improvisiert. Das indes wäre saumäßig schade. Denn wo wird dann gemeinsam mit den zahlreichen Gästen gegrillt? Bei „Kommet! Mir ganget.“ müssen die Damen und Herren sich an der Versteigerung der Utensilien des verstorbenen Onkels beteiligen. Die Gäste werden gebraucht, nicht nur als Zuschauer ...

Widersprüchlich wie jeder Mensch

Beim Premierenpublikum kamen Stück, Musik, der Hauptdarsteller sowie die 75 Sängerinnen und Sänger mehr als gut an: Der lang anhaltende und begeisterte Applaus zeigte es. ... Exzellent gespielt wird der Petrus von Thomas Weber ...

Mir esset Kässpätzle

Man darf getrost sagen, daß alle Gäste begeistert waren, von der "kulinarisch-kabarettistischen Nische"... Was genau auf sie [die Gäste] zukommen soll, ist wohl keinem so richtig klar. Laut Programm heißt es nur: "Vor dem Theaterbesuch nicht ausgiebig essen - je größer der Hunger, desto glücklicher schmatzt sich´s." So kommt es auch... Wendelin plaudert frei und spontan aus dem täglichen Leben... Sein Spruch "Fühlet euch wie dahoim", [trifft] wohl bei allen Gästen zu. Wendelin Weber und seine schwäbischen Kochkünste sollte man heute Abend... nicht verpassen.

Wo die wahren Wuselwesen walten

... was kann einem nichts ahnenden Spaziergänger eigentlich widerfahren, wenn er arg- und sorglos durch den Tann marschiert. Er kann von einer Wildsau überrascht werden oder, noch schlimmer, von einem Räuber. Doch weder Schwarzkittel noch Räuberhauptmann bedrängen die... ins Gelände geschickte Wandergruppe. ... Da wuseln, es ist keine Täuschung der Sinne, geheimnisvolle Wesen durch den Wald ... ein Zieharmonika spielender Rumpelstilz begleitet die Wuselwesen... Mit bizarren Texten bringen sie ihr Publikum zum Schmunzeln... und obendrein die Weihnachtsgeschichte, ganz pur diesmal und ohne jegliche abschweifende Schmankerln. ...

Witziges Wesenwuseln in der Wald.Weihnacht

... wer Thomas Weber kennt, weiß, daß er ein Meister solcher Späße ist, die das Publikum in die Irre führen... Ein schöner, kurzweiliger, "unfreiwilliger" Spaziergang...

Speisen und Spiele im Kabirinett

... Zufällig findet kaum einer den Weg in Thomas Webers Kleinkunsttheater KABIriNETT. Und doch sind die Vorstellungen fast immer ausverkauft. ... Die Probierbühne KABIriNETT lebt vom Improvisationstalent des Darstellers. Wer nur konsumieren will ist falsch bei Thomas Weber. ... im vergangenen Jahr wurden die Zuschauer sogar auf einen Spaziergang entführt. ...

Illustre Wesen geistern durch den Weihnachtswald

... Magische Momente, ein literarisches Spiel mit der Landschaft, eine einfache, aber gerade deshalb geniale Idee. ...

Weber serviert schwere Kost geistreich und leicht

... Thomas Weber wird tiefgründig, aber eben auf seine ganz spezielle Art. Subtil, mit lakonischem Witz, im breitesten Schwäbisch, kommunikativ und spontan. ... Sein vielschichtiger Humor und vor allem seine bodenständige Interpretation machen es dem Publikum einfach, sich mit seinen Charakteren zu assoziieren. Thomas Weber ist ein Künstler, der schwere Kost der Sinnsuche geistreich und leicht verdaulich präsentiert. ...

Die Stille nach dem „Doigschlaga“

Thomas Weber kocht in Großhöchberg „MundArt“ Viele Wege führen nach Großhöchberg. Nur wenige aus dem Dorf hinaus. Das ist kein Malheur, denn hier lässt sich´s gut sein. Zwischen Wald und Wiese wabert die Idylle im Urzustand. Neben Landwirtschaft gibt´s die Gastwirtschaft. Und neuerdings wird auch „MundArt“-lich gekocht, wenn Thomas Weber in seiner Probierbühne einheizt. Die etwas andere Bühnenshow sei all jenen Schwaben empfohlen, die sich auch im Theater ganz wie daheim fühlen wollen. Und allen Rei´g´schmeckten, die im Wesen der Spätzle das Wesen des Schwaben ergründen können.